HTBLA Steyr
Nĭhăo!
Mit diesem Wort begrüßt man sich in China. Das und noch viel mehr lernten diesen Sommer Florian Pilat und Tobias Schierhuber kennen, zwei Schüler der Elektronik-Abteilung an der HTL Steyr. Die Firma Mehler ermöglichte den beiden ein Ferialpraktikum im Werk „Wuhan“ in China.
Nach zwei Wochen Einschulung in Wolfern, dem Hauptsitz der Firma Mehler, begann die mit Spannung erwartete Reise. Nach einem Zehn-Stunden-Flug und sechs Stunden Zeitverschiebung erreichten sie das Herzstück Chinas: Peking. Zwei weitere Stunden später wurden sie bereits in Wuhan vom dortigen Werksleiter, Herrn Dr. Peng, recht herzlich willkommen geheißen.
Auch die Arbeiter und Manager nahmen die weitgereisten Gäste freundlich auf. Anfangs gab es zwar Kommunikationsprobleme, doch diese konnten mittels Körpersprache behoben werden. Drei Wochen lang arbeiteten sie in Wuhan und freundeten sich mit den Angestellten an. In dieser Zeit lernten sie vieles in den Bereichen Technik und Kultur. Die chinesische Küche war zwar gewöhnungsbedürftig, aber hervorragend. Abgesehen von köstlichen Reis-Fleisch-Gerichten gab es auch Qualle, Hühnerfüße und Lotuswurzeln.
Wuhan gehört zu den heißesten Städten in ganz China ist. Temperaturen um die 40°C im Schatten waren ganz normal. An den Wochenenden führten Herr Peng und die Tochter eines Managers die HTL-Schüler in die Stadt und zeigten ihnen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den „Yellow Crane Tower“, das Wahrzeichen von Wuhan. Der Besuch eines buddhistischen Tempels, der Drei-Schluchten-Damm bei Yijang, die „Verbotene Stadt“ und das „Vogelnest-Stadium“in Peking, standen ebenfalls auf dem Programm.
„Es war eine sehr wertvolle und schöne Erfahrung, Menschen einer Kultur kennenzulernen, die sich von unserer unterscheidet. Wir sind mehr als dankbar, so eine Chance bekommen zu haben“, so das Fazit von Florian Pilat und Tobias Schierhuber.
Der größte Dank gilt hier Herrn Komm.-Rat Josef Mehler, der diese Reise überhaupt ermöglicht hat.